Leipzig Book… fair?

Periplaneta Chefin Marion Alexa Müller hat einen persönlichen Messebericht veröffentlicht: Leipzig Book … Fair?

Marion Alexa Müller

Ein Stand auf der Buchmesse ist wie ein riesiger Flyer in 3D. Er kostet viel Geld und man weiß nicht, was es letztendlich bringt. Keiner meiner Kollegen konnte mir im Vorfeld sagen, wie viele Bücher eines Titels man dort ungefähr verkauft und was genau ein Buchmesseauftritt eigentlich für konkrete Vorteile hat. Man ist halt dabei, weil man dabei sein sollte. Warum auch immer. Aus Tradition, weil es Usus ist, weil es schon immer so war und immer so sein wird.

Periplaneta auf der Buchmesse. Die coolsten Bücher. Periplaneta auf der Buchmesse. Die coolsten Bücher dank Leikeim

Ich habe sehr lange gezweifelt und gezögert, denn es erschloss sich mir gar nicht, warum man seine eigenen Bücher zwischen Zigtausenden anderer Bücher stellen soll, dafür zwei Euro pro Quadratzentimeter und zusätzlich Strom, Messepauschalen, Parkgebühr, Einträge in Verzeichnisse, Pressefächer usw. usf. zahlen muss – und dann noch nicht mal selbst verkaufen darf. Aber halt!

Stimmt, es geht ja nur um Reputation…

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Autor: Silbenstreif

Silbenstreif Label und Studio Berlin

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